CSD Schweinfurt
One Struggle, One Fight
Bei strahlendem Wetter waren wir mit unserem Tierrechte-Infostand beim CSD in Schweinfurt dabei und es war ein richtig toller Tag.
Die Stimmung war großartig, die Menschen offen und interessiert. Viele blieben stehen, fragten nach, diskutierten mit. Genau dafür waren wir da: für Gespräche, die zum Nachdenken anregen.
Warum Tierrechte auf den CSD gehören
Respekt und Freiheit sind universelle Werte, die für alle Lebewesen gelten, egal welches Geschlecht, egal welche Spezies. Toleranz und Mitgefühl enden nicht bei menschlichen Tieren, sondern schließen alle fühlenden Lebewesen mit ein.
Genau diese Haltung war an diesem Tag überall spürbar. Ein CSD ist ein Ort, an dem über Ausgrenzung gesprochen wird, über das Recht, so zu leben, wie man ist. Die Frage, wo unser Mitgefühl aufhört und warum, passt da genau hin.
Der nächste Schritt für Vegetarier*innen
Besonders viele Gespräche führten wir mit Menschen, die aus ethischen Gründen vegetarisch leben. Der Wunsch, Tieren nicht zu schaden, ist da, das Wissen über Milch- und Eierindustrie oft nicht.
Dabei ist die Ausbeutung dieselbe:
- Kühe werden künstlich befruchtet, damit sie Milch geben. Ihre Kälber werden ihnen kurz nach der Geburt weggenommen und die männlichen geschlachtet.
- Männliche Küken der Legehennen-Rassen haben keinen wirtschaftlichen Nutzen und werden getötet.
- Legehennen und Milchkühe landen nach wenigen Jahren im Schlachthaus, sobald ihre „Leistung“ nachlässt.
Wer aus Mitgefühl auf Fleisch verzichtet, hat allen Grund, den nächsten Schritt zu gehen. Viele haben das an diesem Tag zum ersten Mal so klar gehört und offen darüber nachgedacht.
Danke an alle, die stehen geblieben sind, gefragt und mitgedacht haben. Und danke an Queeres Ufo für einen gelungenen Tag. 🏳️🌈🐷
Du willst bei unseren nächsten Aktionen dabei sein? Hier erfährst du, wie du mitmachen kannst.






